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Scotch Single Malts gelten heute unbestritten als das Beste, was unter der Bezeichnung Whisk(e)y zu haben ist. Destillat aus vergorenem Gerstenmalz. Der Single Malt ist das Produkt einer einzigen Destillerie. Während in den Ursprungsjahren des schottischen Whiskies diese wohl meist als „Single Malt“ konsumiert wurden, da die illegalen und legalen Brennereien in der Hauptsache lokale Abnehmer hatten bzw. für den Eigenbedarf produziert wurde, gab es dann viele Jahre fast ausschließlich Whisky-Blends zu kaufen. 1853 wurde durch Andrew Usher sen. der erste Blend geschaffen. Spätestens 1870 begannen dann Händler ihre eigenen Blends in ganz England und dann auch weltweit zu verbreiten – weshalb der Single Malt fast vollständig vom Markt verdrängt wurde. Erst 1963 traute sich die Firma Glenfiddich aus Dufftown, ihren Whisky als Single Malt zu vermarkten, hatte damit Erfolg und war damit Wegbereiter für einen Trend. Mittlerweile hat Single Malt einen Marktanteil von 10 Prozent der gesamten schottischen Whisky-Produktion (Blends halten noch 90 Prozent). Schottland hat etwa 100 Malt-Destillerien, von denen etwa zwei Drittel ständig in Betrieb sind.
Ob das Wort Whisky nun schottischen oder irischen Ursprungs ist, sei dahingestellt, beide Nationen gehören zu den Big Five.
Irland hat einen eigenen Whiskystil, produziert auch Malts und Blends.
Kanada folgt ebenfalls seien eigenen Stil, es werden auch Malts produziert.
In den USA gibt es regionale Stile in Kentucky und Tennessee. Die Malt Destillerien liegen im Westen des Landes.
Japan ist in Quantität und Qualität eine der ganz großen. Bei der Malt Herstellung wendet es die gleichen Verfahren an wie die Schotten.
Die Schritte zum perfekten Single Malt Tasting:

  • Das ideale Glas ist das sogenannte INAO Glas, Bild 1 auch Weinprobierglas oder Sommelierglas genannt.
  • Zuerst schwenkt man das Glas ein wenig, damit sich der Geschmack öffnet.
  • Dabei beobachtet man die Farbe, die Töne von Hellgelb bis Mahagoni annehmen können. Das hängt von der Reifung in Fass ab. Je körperreicher und intensiver, desto dunkler ist die Farbe.
  • Man lässt den Whisky bis an den Rand des Glases hochfließen uns sieht, wie lange er brauch, um zurückzufließen. Die öligen Streifen, die sich an der Glaswand bilden, sind ein Indiz für seinen Körper. Sind sie lang und breit, deutet das auf einen vollen Körper hin. Dünne Streifen, die schneller zurücklaufen, signalisieren einen Whisky mit eher schlankerem Körper.
  • Da der Geruchsinn sehr schnell betäubt werden kann, muß das Noising vorsichtig erfolgen. Man nimmt grundsätzlich mehrere kleine Nasen nacheinander- es ist eher ein Schnuppern- denn Whisky hat sehr viele Aromen. Die Beschreibung der Geruchseindrücke gehört zu den schwierigsten Aufgaben. Die Bandbreite reicht von frischem Heu und Banane bis zu verbranntem Kautschuk oder Schwefel. Die Orientierung an den vier Grundaromen fruchtig, torfig, holzig und blumig ist aber hilfreich.
  • Ein guter Trick, die Nase zu neutralisieren ist es, an der eigenen Haut zu riechen. Man stellt sozusagen die Nase auf null.

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Die Beurteilung erfolgt in drei Schritten:

  • Süß, sauer, salzig, bitter ?
  • Entwickelt sich der Geschmack noch oder ist er sofort weg ?
  • Ist der Whisky kräftig, cremig oder seidig ?
  • Ist der Whisky noch lange im Mund oder hat er einen kurzen Abgang ?


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Riedel Sommelier Malt Glas

Mein persönlicher Tipp: verdünnen mit Hildon Mineralwasser aus Great Britain und das Single Malt Whisky Glas aus der Serie Sommeliers von Riedel No. 4400/80. Probieren Sie mal Talisker mit Räucherlachs. Ein Erlebnis!
Oder
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